Fackeln im Sturm

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    • Fackeln im Sturm


      Teil 1:

      Ein weiterer schwerer Stoß erschütterte das Schiff. "Es wird schlimmer." meinte Turek vom Pilotensitz her. Daeiros nickte. Er befand sich nun seit zwei Stunden auf der Brücke der Flammenbringer, und es schien das der Warpsturm, durch den sie nun schon fast einen Monat flogen, während dieser Zeit langsam aber stetig an Stärke gewonnen hatte. In den fast zwei Jahrhunderten die er nun für das Imperium kämpfte hatte er nichts dergleichen erlebt. Sicher, Warpstürme waren nichts ungewöhnliches. Doch nicht solche von dieser Dauer. Tatsächlich grenzte es an ein Wunder das die Flammenbringer noch immer in einem Stück war - Turek hatte ihm jedoch schon früh mitgeteilt, dass die geringe Größe des Schiffes hier sogar von Vorteil sein konnte: Anstatt dem tosenden Warp mit brachialer Stärke zu trotzen, wie es größere Schiffe konnten und mussten, schnitt die Flammenbringer in jede aufkommende Verzerrung und glitt über sie hinweg - nicht unähnlich den hölzernen Schiffen welche sich in grauer Vorzeit über die Wasserflächen Terras selbst bewegt hatten. Dennoch war es ein Tanz auf einer Rasierklinge den sie hier wagten. Und eine Meisterleistung der Piloten - bisher zumindest.

      Eine weitere Erschütterung, ein Kreischen, Alarmsirenen. "Voidschild 2 ausgefallen, Sir." informierte ihn der Wachhabende an der taktischen Überwachungskonsole. Daeiros drehte seinen Kommandosessel ein wenig um einen Blick auf auf den Navigator zu werfen, welcher im rückwärtigen Raum der Brücke in einer Art Kanzel saß. Wie immer war er von holographischen Darstellungen des sie umgebenden Warpraumes umgeben. Und wie immer, wenn der Befehlshaber der Flammenbringer einen Blick auf ihn warf, wirkte er noch ein wenig erschöpfter, noch ein wenig unmenschlicher als das mal davor. "Es ist nicht mehr weit." murmelte der Metamensch ohne den Kopf zu heben oder ihn weiter zu beachten.

      Nicht mehr weit. Hoffentlich. Als Lord Chaplain Rhy´Tan ihm auf Nocturne den jetzigen Auftrag erteilte war er zunächst etwas enttäuscht, doch schon bald wurde er sich dessen Wichtigkeit bewusst. Vulkan hatte vor seinem... verschwinden... einige Gegenstände, ja Artefakte, erschaffen und sie an verschiedene Ort verborgen. Weshalb wussten sie nicht - doch das sie gefunden werden sollten um...ja, um was? Auch das war nicht klar. Die meisten von ihnen nahmen an, ja hofften ihr Primarch würde durch sie zurückkehren. Und Hoffnung konnten sie nach den jüngsten Ereignissen alle gebrauchen. Es gab Hinweise das eines dieser Artefakte auf einer Welt Namens Cadia zu finden war und dorthin waren sie nun unterwegs. Kein einfaches Unterfangen: Cadia lag tief im feindlichen Raum, zudem waren die Fronten unübersichtlich. Sie hatten mehrere kurze Warpsprünge unternommen um sich heranzutasten, ehe sie zu einem letzten, langen Sprung nach Cadia selbst ansetzten. Und soweit war auch alles gut gelaufen, doch nun kämpften sie sich schon viel zu lange durch ein immer stärker aufgepeitschtes Immaterium.


      Weitere Stunden vergingen. Der Navigator schien am Ende seiner Kräfte, schweiß lief über den kahlen Schädel, zeitweise verlor er das Bewusstsein. Doch er hatte bereits einen Kurs vorgegeben dem sie nun folgen konnten. Weitere schwere Erschütterungen. "Voidshield 1 und 4 ausgefallen." kam es von der Taktik. Das war schlecht. Sollte auch noch der letzte Schildgenerator, welcher das Geller-Feld um das Schiff aufrecht erhielt, versagen, würde das Schiff unweigerlich von den Kräften des Immateriums zerrissen werden. "Nähern uns dem Sprungpunkt." kam es von der Astrogation. "Bereit machen zu..." setzte Daeiros an, doch dann erbebte das Schiff, als wäre es von der Faust eines Riesen getroffen worden. Die Beleuchtung erlosch, nur um kurz darauf von einer dunkleren Notbeleuchtung ersetzt zu werden. Stahlverstärkte Haltegurte verhinderten das die Brückenbesatzung trotz ihrer schweren Servorüstungen aus den Sitzen katapultiert wurde, und diese schützte die Brückenbesatzung weitgehend vor Schaden. Dairos nahm einen schwachen Hauch von Ozon war, ein Zeichen dafür das die Not-Schilde um die Kanzel des Navigators aktiviert wurden. "Brücke, hier Maschinenraum. Das Reaktor Eindämmungsfeld wurde beschädigt. Der Maschinengeist leitet bereits eine Notabschaltung ein." Daeiros fluchte innerlich. "Negativ, Notabschaltung verzögern, ich wiederhole, verzögern. Wir müssen zuerst in den Normalraum übertreten." Daeiros wannte sich einmal mehr zum Navigator um, doch was er dort sah ließ ihm das Blut in den Adern gefrieren. Der Mutant saß, mit aufgerissenem Mund und die Hände in einer Abwehrhaltung erhoben, in seiner Kanzel während sich der leicht flimmernde Energieschild um diese nach innen auszubeulen schien. Und diese Ausbuchtungen schienen die Formen von Klauen und Mäulern anzunehmen, welche sich jeden Moment in das Fleisch der Navigators bohren würden. Daeiros wannte sich wieder um, die Trugbilder ausblendend welche ihm seine Augen spielten - "Astrogation, Übertritt in den Normalraum einleiten. Wir müssen das wohl alleine hinbekommen." Hektisch wurden Konsolen bedient, während das Schiff weiter schwer durchgeschüttelt wurde. "Notabschaltung wird nun eingeleitet." kam eine Nachricht aus dem Maschinenraum. Nur noch einen kleinen Moment ging es Daeiros durch den Kopf - und dann schien es als würde der Riese erneut zuschlagen, mächtiger und kräftiger als zuvor, und auf das kreischen von Metall und Mündern, bersten von Keramikplatten und den Geschmack von Blut folgte eine unerwartete Stille.


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      Die Welt stand Kopf als Daeiros aus der Schwärze erwachte, und es dauerte einen Moment bis er Begriff das er - immernoch in seinem Kommandosessel festgeschnallt - kopfüber inmitten der verwüsteten Brücke der Flammenbringer trieb. Decke und Wände waren an mehreren Stellen aufgebrochen, funkensprühende Kabel hingen in den Raum hinein. Er sah das Turek leblos in seinem Sitz hin und her baumelte, ein weiteres Mitglied der Brückenbesatzung trieb durch den Raum um immer wieder an Wänden, Decke und dem Boden abzuprallen. Auch er selbst drehte sich schwerelos um die eigene Achse, und so sah er auch den leblosen Körper des Navigators, Mund und Augen unnatürlich weit vor stummen, unermesslichem Entsetzen aufgerissen. Er war sich nicht sicher wie viel Zeit vergangen war, all zu viel konnte es jedoch nicht gewesen sein. Er löste seine Haltegurt um den herumschwebenden einzufangen und zu stabilisieren. Auch die verbliebenen Besatzungsmitglieder der Brücke schienen sich langsam zu erholen. "Astrogation? Sind wir am Ziel?" fragte er schließlich. "Ich bin mir nicht sicher, Sir." kam es zurück. "Die Systemdaten scheinen zwar dem des Cadia-Systems zu entsprechen, doch ich erhalte hier eine Fehlermeldung vom Positionsabgleich der Sternkarten." "Das heißt, sie sagen wir sind eben nicht im Cadia-System?" meinte Dareios. "Nein, oder besser gesagt, nicht direkt - wenn es nach den Sternkarten geht sind wir - nirgendwo. Zumindest in keinem uns bekannten Sternensystem. Ich erweitere den Toleranzbereich und führe eine Neuberechnung durch..."


      Währenddessen gingen die ersten Schadensmeldungen ein. Der Reaktorkern war heruntergefahren, sollte sich jedoch reparieren lassen. Es gab einige Verletzte, jedoch nur wenige Tote. Am schlimmsten hatte es eine Sektion nahe der Ausenhaut des Schiffes erwischt, welche einfach komplett aus diesem gerissen wurde. Turek war immernoch ohne Bewusstsein, lebte aber noch. Sein Co-Pilot hatte es inzwischen geschafft das trudelnde Schiff mit dem Hilfsantrieb zu stabilisieren, so dass sie jetzt ohne Schub knapp jenseits des Mandeville-Punktes des immernoch unbekannten Systems dahintrieben. "Sir" kam es von der inzwischen wieder besetzten Taktikstation "ich registriere hier eine große Anzahl Schiffe im System. Auch scheint es einige Raumbasen, obitale Verteidigungsanlagen und eine große Menge Industrieller Erzeugungsstätten zu geben. Es...man könnte fast glauben wir wären im Sol System selbst." Daeiros spürte einen Eisklumpen um seine beiden Herzen. Wenn das stimmte, konnten sie keinesfalls richtig sein. Cadia war eine primitive Urzeitwelt, es wäre schon erstaunlich hier überhaupt Schiffe anzutreffen. Aber auch noch Raumbasen, Industrie? Das war unmöglich. Sie mussten ihren Kurs weit verfehlt haben...doch wenn sie hier nicht im Cadia System waren, wo dann? "Nun, Centurion" meinte der Wachhabende an der Astrogation - und Daeiros viel auf das er laut gedacht hatte - "ich glaube die Frage muss nicht lauten wo wir sind - sondern Wann."

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    • Teil 2:

      "So sieht es aus." Meinte Daeiros nachdem er mit seinen Ausführungen zu Ende war. Er befand sich im kleinen Besprechungsraum der Flammenbringer, zusammen mit Turek, dem ersten Astrogator Wolnys sowie Ry´Omain und Eorge Ghazard, den Sergeants der beiden Kampftrupps die sich an Bord befanden. Wolnys kannte die Daten bereits, hatte selbst die meisten Berechnungen dafür angestellt. Die anderen drei schauten ungläubig drein. Eorge war der erste der Worte fand. "Ist...das bestätigt? Also, seit ihr sicher?" Daeiros blickte kurz zu Wolnys, nickte dann. "Ja. Der Abgleich der Sternkarten mit der Ist-Position der umgebenden Sterne ist eindeutig. Zudem haben wir inzwischen auch diverse Funksprüche aufgefangen und diese verwenden immernoch ein Datierungssystem das unserem sehr ähnlich ist. Auch diese bestätigen unsere Berechnung." Er schwieg eine Weile, lies die einfache Wahrheit und die Folgen auf seine Untergebenen wirken. "Aber das ist doch unmöglich." meldete sich nun Turek zu Wort "Ich meine, jeder von uns weis das es im Warp zu unvorhersehbaren Zeitverzögerungen kommen kann. Ich selbst habe schon Schiffe abgefangen welche ihre Reise begannen als das Imperium noch nicht existierte. Aber 10.000 Jahre? Das klingt unglaublich." Daeiros nickte "Ja, ich weis. Aber die Daten sind eindeutig."

      Weiteres schweigen das schließlich erneut von Sergeant Ghazard durchbrochen wurde. "Was tun wir dann? Ich nehme an, es ist ja ausgeschlossen das wir jemals zurückkehren können? Wieder nickte Dairos "Ja, ist es. Abgesehen davon, dass wir nicht die geringste Ahnung haben wie genau die Zeitverzögerung im Warpsturm vonstatten ging, halte ich es auch für unmöglich das ein Schiff in der Zeit zurückreisen kann." Nun war es an den anderen zu nicken. Dairos fuhr fort "So unglaublich es auch klingen mag, es hat den Anschein das der Bürgerkrieg immernoch andauert. Den Funksprüchen nach zu urteilen sind wir kurz hinter einer Verräterflotte in den Normalraum gefallen. Die Notabschaltung des Reaktors war ein Glücksfall für uns, denn durch die dadurch niedrigere Energiesignatur und das allgemeine Durcheinander wurden wir nicht entdeckt. Das heißt, wir nehmen an das es sich bei dieser Invasionsflotte um eine der Verräter handelt. Wir haben Verweise auf die Death Guard und die Night Lords abgefangen, die meisten beziehen sich jedoch auf eine Black Legion sowie andere Teilstreitkräfte die uns unbekannt sind. Auch von einem Abaddon, welcher die Flotte wohl anführt, war öfters die Rede doch es dürfte ausgeschlossen sein das es sich dabei um unseren Abaddon handelt. Generell macht die Flotte einen etwas schlecht organisierten, ja geradezu chaotischen Eindruck, doch ihre Schiffe ähneln immernoch entfernt den uns bekannten imperialen Baumustern. Auch wenn manche seltsam...verzerrt erscheinen. Von den weiter entfernten Verteidigern haben wir wesentlich weniger Informationen. Da wir aktuell nur mit den passiven Sensoren arbeiten können wir kaum etwas zu deren Flotte sagen. Die wenigen Funksprüche die wir mithören konnten waren wenig Aussagekräftig, eines hatten sie jedoch alle gemeinsam: Sie endeten auf eine Floskel wie "Der Imperator" schützt, oder etwas in der Richtung." Dairos machte eine kurze Pause, dann fuhr er fort: "Ich weis das manche im Imperator mehr als einen ersten unter Gleichen gesehen haben, auch wenn wohl niemand in unserer Legion so weit gehen würde ihn als einen Gott zu verehren. Das Beispiel der Word Bearers hat denke ich eindeutig gezeigt wohin eine solche Abkehr von der Imperialen Wahrheit führt. Von daher erscheint es unwarscheinlich das selbst der Imperator nach so langer Zeit noch am leben ist. Ich könnte mir eher vorstellen das seine Würden irgendwann auf einen Nachfolger übergegangen sind...und, es gibt auch eine weitere Möglichkeit: Sollte Horus tatsächlich den Krieg gewonnen haben wäre es denkbar das er sich selbst fortan Imperator nannte, oder das es einer seiner Nachfolger getan hat. Es wäre also möglich das wir hier nicht unseren Bruderkrieg vorfinden, sondern einen anderen." Alle beteiligten nickten. Alle wirken nachdenklich, hatten die Situation noch nicht ganz verarbeitet.

      Schließlich fuhr Dairos fort "Ich weis, es ist viel. Unsere Mission mag von Anfang an riskant gewesen sein, doch damit konnte niemand rechnen. Ich habe mir selbst viele Gedanken darüber gemacht was wir nun tun sollen, doch letztlich komme ich nur zu einem Ergebnis: Wir führen unsere eigentliche Mission fort. Landen also auf Cadia und versuchen das Artefakt zu bergen. Mir ist klar das die Aussichten auf Erfolg äußerst gering sind - vermutlich werden wir nicht mehr tun können als den Verteidigern, so sie denn tatsächlich zu unserer Seite gehören, beizustehen. Das ist jedoch immernoch besser als hier zu sitzen und nichts zu tun." Die anderen machten zustimmende Mienen. Schließlich meinte Turek "Und wie sollen wir das anstellen? Also auf Cadia landen. Wo es hier doch vor feindlichen Schiffen wimmelt, und der Planet schwer befestigt ist? Beide Seiten werden uns für Feinde halten und bei der ersten Gelegenheit aus dem Weltraum pusten." "Richtig" fuhr Dairos fort. "Deshalb befinden wir uns aktuell bei geringem Antrieb auf Schleichtfahrt, mit Kurs auf Cadia. Der ersten Invasionsflotte ist inzwischen eine weitere gefolgt die uns bald überholen wird. In drei Stunden deaktivieren wir den Antrieb um auch von dieser nicht entdeckt zu werden. Wir befinden uns dann im freien Fall Richtung Cadia und werden den Planeten an einer Stelle passieren, von wo wir die Kampftrupps in den beiden Shutteln an den Koordinaten absetzen könnten wo das Artefakt versteckt sein soll. Vermutlich wird die Invasion des Planeten dann bereits in vollem Gange sein, und ich beabsichtige das entstehende Chaos auszunutzen um uns weit genug anzunähern. Die Flammenbringer wird zu schnell sein um in einen Orbit einzuschwenken, das soll sie auch gar nicht, da unsere Überlebenschance dort gegen Null geht. Stattdessen fallen wir am Planeten vorbei, bremsen in sicherer Entfernung ab und kommen dann zurück um die Trupps wieder aufzunehmen." Die Anwesenden liesen die Worte auf sich wirken, dachten über den Plan nach. Schließlich fuhr der Centurion fort "Mir ist klar, dass das einem Himmelfahrtkommando gleicht. Die Flammenbringer wird höchstwarscheinlich abgeschossen ehe wir uns vom Planeten entfernen können. Wir haben zu wenig Zeit um bis dahin zumindest ein wenig ihrer Kampfkraft wieder herzustellen. Zudem ist es unwarscheinlich das nach dieser langen Zeit das Artefakt überhaupt noch geborgen werden kann. Eine eurer Hauptaufgaben wird deshalb auch sein Informationen zu sammeln welche Seiten sich hier bekämpfen und dann, sollte unsere Primäre Mission nicht mehr erfüllbar sein, dem Imperium so gut zu dienen wie es möglich ist. Eine Gute Nachricht habe ich immerhin: Wir haben in den Funksignalen auch einen Hinweis entdeckt das es die Legion der Salamanders immernoch gibt, uns das sich Angehörige hier im System befinden. Vielleicht gelingt es uns Kontakt mit ihnen aufzunehmen."

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      Teil 3:

      Die beiden Shuttles beschleunigten, immer weiter, in ihrem Höllenritt Cadias Oberfläche entgegen. Ein dumpfes Rauschen erfüllte das innere, zuerst nur leise, doch dann langsam lauter werdend, verbunden mit einem rucken, schütteln, zucken der Raumfähre als sie in die Atmosphäre eindrangen. Sergeant Ghazard und sein Trupp waren im hinteren Teil des Shuttles in ihren Sitzen festgeschnallt, während Turek und Tech-Marine Lamertus in der Pilotenkanzel saßen. "Langungskapseln der Invasoren gehen an Backbord nieder" drang die Stimme des Piloten aus dem Helmcom des Sergeants. Liegen unter Feuer, obacht, jetzt wird es ungemütlich!" kaum war der Satz beendet, machte das Shuttle einen Satz nach oben, ruckte dann zur Seite und bockte wie wenn man eine von Nocturne´s Riesenechsen reiten würde. Kreischendes Metall, ein Alarmsignal. "Treffer, aber nichts ernstes...Shuttle eins hat es schwerer erwischt, ich sehe Rauchentwickling, es schmiert ab..." eine weitere Erschütterung "Signallaser ausgefallen, keine Verbindung mehr zur Flammenbringer". Wir sind fast unten, gleich habe..." weitere Erschütterungen, weitere Alarmsignale. "Treibstofftank drei entflammt, leite Löschung ein ... keine Wirkung. Stoße Tank ab! Festhalten, gleich sind wir unten!" Ghazard fühlte wie ein vielfaches der Schwerkraft auf seinen verstärkten Körper wirkte als Turek die Bremstriebwerke zündete und das Shuttle so auf eine Geschwindigkeit abbremste mit der es nicht einfach an der Oberfläche des Planeten zerschellte. Kurz darauf folgte ein schweres rucken, danach ein ruckeln, schließlich lies der Druck nach und sie standen Still.

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    • Nicht die sanfteste Landung dachte Eorge Ghazard bei sich, ehe sein Haltebügel aufsprang und er seinen Trupp anrief "raus und Umgebung absichern, Los!" Natürlich wusste jeder seiner Männer was unmittelbar nach der Landung zu tun war, doch Ordnung musste sein. Er war an der Heckrampe als sich diese öffnete, lies jedoch zwei Männern seines Trupps den Vortritt ehe er selbst ins freie trat. Sie waren in einem dichten Waldgebiet gelandet, hinten dem Shuttle ragten abgebrochene und umgeknickte Bäume aus dem Boden. Während er selbst an der Ausstiegsrampe auf die beiden Piloten wartete verteilten sich seine Männer in der unmittelbaren Umgebung und er hörte die ersten eingehenden Meldungen. Scheinbar befand sich niemand in der näheren Umgebung. Lamertus trat an ihn heran: "Sergeant, wir haben kurz vor der Landung einen unserer Treibstofftanks abwerfen müssen. Er muss ganz in der Nähe heruntergekomen sein, und nachdem es keine Explosion gab könnte er noch intakt sein. Ich schlage vor ihn so schnell wie möglich zu bergen." Ghazard dachte darüber nach. Es war ein gewisses Risiko so schnell vom Shuttle abzurücken, aber ohne den Treibstoff hätten sie Schwierigkeiten den Planeten wieder zu verlassen. Wenn das überhaupt notwendig sein sollte. "Einverstanden." Meinte er schließlich zum Tech-Marine. Ryl-Ark, Cassios, Thorax, Sevar - ihr kommt mit mir. Leichte Ausrüstung damit wir schnell voran kommen. Der Rest bleibt hier und sichert das Shuttle.

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    • Hier mal die ersten Mitglieder meines Killteams. Fehlt noch der Chef.

      Ich überlege aber immernoch ob ich mir nicht doch noch Scouts auf Basis der Militarum Tempestus Modelle baue.
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    • Das Modell an sich sehr gut.
      Lediglich der Helm ist nicht so ganz Scout.
      Batman - Joker
      Necromunda - Goliath, Orlock, Spyrer, Esher, Cawdor, Scavvies, Redemptionists / Shadowwar Armageddon - Dark Agel Scouts
      Mortheim - Untote, Middenheimer, Besessene, Reikländer, Geisterpiraten, Orks
      Judge Dredd - Judges, Punks
      WHFB 8te / Fantasy Saga - Hochelfen, Dunkelelfen
    • Ja, das mag sein, aber ich mag den Helm. Ich habe jetzt noch zwei Kerle gebastelt. Der Sniper gefällt mir sehr gut (hat was von Deadshot finde ich :D), obwohl er keinen anderen Torso hat. Das Problem dabei war das der Salamander Torso deutlich breiter ist , ich dachte das könnte ich ein wenig anpassen, aber da führt kein Weg hin. Bei Marines hatte ich auch schon immer das Problem das er nach vorne mehr aufträgt und so der Bolter nicht mehr richtig hin passte, das konnte man an den Armen aber mit den Schulterpanzen kaschieren. Geht hier aber auch nicht. Der Helm wirkt auch ein wenig zu groß, aber ohne Helm sieht er schon gar nicht mehr nach Space Marine aus. Der Plasmaschütze gefällt mir etwas weniger, die gehende Beinpose ist sehr schmal wodurch der Torso noch breiter wirkt. Der Kopf ist noch nicht geklebt, vielleicht sieht er mit Helm besser aus (gerade der sollte einen tragen...ich hab aber gerade keine mehr). Ein definitiver Vorteil beim bauen ist hier das der Plasmawerfer von der Pose nicht zweihändig gehalten wird.

      Da ich auch keine Torsos mehr habe muss ich jetzt erst mal warten bis neue kommen. Wird wohl leider nächste Woche.

      Insgesamt bin ich gerade aber recht begeistert von den Jungs. Ich mag die normalen Scoutmodelle nicht so besondes (außerdem passt der Adler auf der Brust überhaupt nicht zu 30k), deshalb die Suche nach alternativen. Habe auch schon versucht die Scout Arme und Beine zu verwenden, die passen aber sehr schlecht zu den Torsi.

      Stört es jemanden wenn ich die Kerle nach den Space Wolves Regeln spiele? Der Grund ist einfach das bei den Militarus Tempestus Spezialwaffen dabei sind, welche ich zudem so wie es aussieht ganz gut an die Salamander Torsi bekomme, aber eben keine schweren Waffen. Da die Hände an den Waffen anmodelliert sind und man die Armposen schlecht verdrehen kann, sehe ich gerade nicht so wirklich wie ich einen schweren Bolter an das Modell bekomme. Von normalen Boltern ganz zu schweigen, bei mobilen Spezialwaffen würd ich halt Sniper statt Bolter nehmen, da das Standardgewehr einer Sniper Rifle recht ähnlich sieht. Müsste man noch den Lauf verlängern oder so (ein Schalldämper ist bei einem Lasergewehr eigentlich fragwürdig, die Scoutsniper haben ja auch so Kabel zum Backpack), vielleicht kann man es auch lassen wie es ist. Aber stationäre schwere Waffen und stationäre Sniper finde ich jetzt auch nicht so toll, deshalb kann man da mmn schlechter auf die Bolter verzichten.
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    • Goltron schrieb:

      Ich mag die normalen Scoutmodelle nicht so besondes (außerdem passt der Adler auf der Brust überhaupt nicht zu 30k), deshalb die Suche nach alternativen.
      Die Aquila ist das Zeichen des Imperatos bereits zu den Vereinigungskriegen (noch vor der Häresie). Nach der Häresie wurde der Adler von den Loyalisten beibehalten. Passt also hervorragend sowohl zu Verrätern und Loyalisten in 30K :). Gefallen muss er deswegen aber natürlich nicht.

      Quelle: wh40k-de.lexicanum.com/wiki/Imperialer_Adler + HH-Romane Band 1-3
      WAAAGH! - Warum kompliziert wenn's auch einfach geht?
    • Hier noch meine Startaufstellung für heute Abend:

      Scout Sergeant mit Plasmapistole und Tarnmantel
      Scout mit Kettenschwert und Boltpistole
      Scout mit Snipergewehr (Snipermunition, Ziellaser), Photovisor, Boltpistole, Tarnmantel
      Scout Gunner mit Boltpistole
      Scout Gunner mit Plasmawerfer und Zusatzmunition, Tarnmantel

      Leider sind ein paar Teile noch nicht mit der Post gekommen weshalb ich meinen Sergeant mit einem anderen Modell darstellen muss. Ich hoffe das ist Ok.

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    • Und nun auch der dritte Teil (oben).

      Und das erste Spiel (vs Hawkins):

      Sie rückten auf das große Gebäude mit dem eingestürzten Dach vor, in dessen unmittelbarer Nähe der Treibstofftank herunter gegangen sein musste. Keine Spur von neueren Bränden - es scheint als ob Lamertus recht hatte und das automatische Dichtmittel nach dem Abwurf das Leck versieglt hat. Ghazard hatte Cassios als Scout voraus geschickt, während er nun Thorax beorderte ihre rechte Flanke zu decken. Der Scharfschütze Ryl´Ark, Sevar mit seinem Plasmawerfer und er selbst rückten Zentral am Gebäude entlang vor. "Such dir drinnen eine gute Schussposition" meinte er zu ersterem. Er war sich nicht sicher ob sich eine solche finden lassen würde, es dämmerte bereits, und während die heraufziehenden Nebelschwaden nicht giftig zu sein schienen, behinderten sie auf irgendeine Weise doch die Helmsensoren.

      "Kontakt!" kam es über das Com von Cassios, zusammen mit ein paar Positionsdaten. Ein Stück entfernt schien ein Trupp unbekannter Stärke zu sein, vermutlich aus einer der Landungskapseln. Ghazard rückte weiter an der Gebäudeflanke vor. Da vorne - so nah bereits! - eine Bewegung, ein im Nebel seltsam wirkende, schemhafte Gestalt tauchte hinter einem Mauervorsprung auf. Und dann - das grelle Licht einer kleinen Sonne. Ghazard wurde bewusste das er zu weit vorne, gefährlich exponiert stand als er sich auch schon zur Seite warf und knapp neben sich die Hitze von geschmolzenem Stein fühlte. Ein weiteres summen einer sich aufladenden Plasmawaffe, weitere Hitze, doch nun von Sevar, der sich kurz hinter ihm befand und in schneller Folge auf den Angreifer feuerte.

      Thorax pirschte weiter an der rechten Flanke des Trupps hinter einem umgekippten Container entlang. Er warf einen Blick um die Ecke - und erstarrte. Dort vorne, nicht weit entfernt stand eine Gestalt - scheinbar in Servorüstung, doch kaum noch als Legionär zu erkennen. Sie war massiger, und die Rüstung wirkte Grotesk, aufgebrochen als diese Masse aus ihr hervorquoll. Ein seltsam verzerrtes Geweih zierte den Helm und selbst in dieser schlechter Sicht konnte er erkennen das die Rüstung wie voll geschleimt glänzte. Litt dieser Legionär unter den Auswirkungen von Rad- oder Phosphex Waffen? Aus gutem Grund lehnten die Salamanders diese ab. Doch er schien nicht kurz vor dem Tod zu stehen, sondern ganz im Gegenteil vor Lebenskraft schier zu platzen. Dann hob die Gestalt einen Arm und feuerte eine Plasmapistole ab - nicht auf ihn, sondern am großen Gebäude entlang, in dessen Schatten sie stand. Thorax fluchte innerlich - er sollte die Flanke des Trupps decken, doch nun war er ob des Anblicks für Sekunden erstarrt und gab so dem Gegner die Gelegenheit zu einem guten Schuss. Unmittelbar darauf wurde die Gestalt selbst von einer Plasmaentladung getroffen und kippte nach hinten zu Boden. Thorax atmete die angehaltene Luft aus, nur um ungläubig zuzusehen wie das Monstrum wieder aufstand. Die Servorüstung war an der Brust eingeschmolzen, verbranntes Fleisch schien aus dem Loch hervorzuquellen, doch das Opfer zeigte sich davon unbeeindruckt. Thorax hatte es jedoch noch nicht bemerkt - er legte mit seiner Boltpistole an, atmete aus und gab einen Schuss ab. Das Geschoss traff den Kämpfer mitten in die Brust, es gab ein leicht schmatzendes Geräuch als es durch das Loch in der Rüstung mitten in das verschmorte Fleisch einschlug - und dann explodierte. Blut und Fleisch flogen durch die Gegend, erneut kippte der Kämpfer um - und blieb dieses mal auch regungslos liegen.

      Cassios schlich hinter einem Gebäude an den feindlichen Trupp heran. Die meisten orientierten sich in Richtung seiner Kameraden, ein schäbig gekleideter Soldat mit Gasmaske und einachem Gewehr blieb jedoch zurück. Er nutzte die Gelegenheit, schlich zu einer Hausecke und gab einen Schuss ab - leider vergeblich, der Kämpfer warf sich im letzten Moment zu Boden und verschwand hinter herumliegenden Gerümpel. Cassios trat ein paar Schritte zur Seite, lugte nun in einen Hauseingang und durch dessen völlig zerstörte Rückwand und hielt nach einem neuen Ziel ausschau. Tatsächlich bot sich das auch bald - über den Schutt stapfte eine riesenhafte, seltsam verzerrt aussehende Gestalt. Cassios gab ein paar Schüsse mit seiner Boltpistole ab, doch diese pralten Wirkungslos an deren Rüstung ab. Nun wurde er selbst vom vorrückenden Kämpfer mit Bolterfeuer eingedeckt. Er überlegte ob er einen überraschenden Angriff starten sollte, ehe Ryl´Ark ihn vofr einem Plasmaschützen auf einem schräg hinter seinem Gegner gelegenen Balkon warnte. Also kein Angriff, ehe er sich versah wurde jedoch bereits er angegriffen - der massige Leib des...Legionärs?...brach durch den Hauseingang, riß Mauern und Schutt beiseite, ehe das Ungeheuer versuchte ihn mit seinem Bajonett aufzuspießen. Er sprang zur Seite, rollte sich ab, ein Servorstiefel erwischte ihn jedoch schmerzlich an der Schulter. Seine Rüstug knackte, hielt jedoch stand. Er sprang zurück, jagte mehrere Boltschüsse auf kürzeste Entfernung in seinen Gegner - ohne Wirkung. Er fluchte, konnte nichts dieses Ungetüm stoppen? Immerhin war er mit seiner Pistole und dem Messer für den Nahkampf besser ausgerüstet, lies einen Hagel aus Schlägen und Schüssen auf den Gegner niedergehen. Nichts, und nun da er dem Gegner so nahe war drang ein überwältigender, übler Gestank in seine Nase. Er war kurz davor sich zu erbrechen, bekam einen Treffer in die Seite und taumelte zurück. Er fing sich wieder, gab weitere Schüsse ab als er erneut vorstürmte, doch dieses mal als Ablenkung - um seinen Sprung zu decken mit welchem er an der rechten Seite des Gegner vorbeisetze, dabei sein Messer in eine Lücke zwischen Helm und Schulterpanzer stieß. Endlich! Mit einem Röcheln ging sein Gegner zu Boden...er wand sich, wollte sich wieder hoch kämpfen, doch er stieß das Vieh zu Boden und feuerte seine Pistole erneut direkt in dessen Visier ab.


      Eorge Ghazard war inzwischen beim Treibstofftank angekommen, wie von Lamertus beschrieben lag dieser direkt hinter dem großen Gebäude, an das sie sich angepirscht hatten. Ein weiterer dieser monströsen Legionäre sowie einer dieser schäbigen Soldaten hatten Thorax unter Feuer genommen, doch Sevar hatte sich an sie angeprischt und beide mit dem Plasmawerfer niedergestreckt. Auch Cassios näherte sich inzwischen von der linken Flanke, konnte einen weiteren Soldaten ausschalten. Es gab noch ein kurzes Feuergefecht mit dem Plasmaschützen, der den Balkon mittlerweile verlassen hatte, doch dieser zog sich kurz darauf zurück. Sie sicherten den Treibstofftank und machten sich daran ihn zurück zum Shuttle zu schaffen. Was waren das nur für seltsame Verseuchte gegen welche sie hier gekämpft hatten? Zwar hatten seine Männer wie durch ein Wunder nur wenige Kratzen abbekommen, doch die Gegner waren schier beängstigend. Sie waren bewaffnet und kämpften wie Legionäre, doch obwohl sie schwer verwundet erschienen konnten ihnen nur wenige Treffer etwas anhaben.

      Ergebnis Spiel 1:

      Sieg für die Salamander, 3 Promethiumbehälter erbeutet +1 für das Halten des Missionsziels, also 4. Keine ausgeschaltenen eigenen Kämpfer, der Sergeant erhält eine neue Fertigkeit. Lorbeerkranz für den Sergeant (1.).

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    • Sie hatten etwa die Hälfte der Strecke zum Shuttle zurückgelegt als sich Turek meldete. "Sergeant, wir haben das Signal einiger Ausrüstungsbehälter aufgefangen, die wohl mit dem Treibstofftank verloren gegangen sind. Etwa 3km östlich von ihrer jetzigen Position. Sollen wir Trupp B losschicken?" Ghazard Antwortete "Nein, wir übernehmen das selbst. Holt den Treibstofftank an unserer jetzigen Position ab."

      Spiel 2 (vs Traumdieb, vorgezogen)

      Der Anmarsch dauerte die restliche Nacht über, schließlich näherten sie sich einen halb zerstörten Industriekomplex aus dem scheinbar giftige chemikalien ausliefen. Die Ausrüstungsbehälter waren um diesen herum verteilt. Sevar und Cassios rückten rechts auf ein Gebäude Dach vor, Ryl´Ark positionierte sich auf einem weiterem an dessen linker Flanke Thorax und Ghazard selbst entlang schlichen. Über die Helmkamera eines seiner Kameraden konnte er mit an sehen wie schlanke Gestalten von der anderen Seite des komplexes vorrückten. Eine hatte bereits einen Behälter aufgenommen und zog sich mit diesem zurück, zwei weitere rückten sehr schnell auf einen weiteren vor ihrer Position zu. Eldar - Dark Eldar um genau zu sein, zumindest wurden sie so im allgemeinen genannt. Ghazard zug seine Plasmapistole. Diese Plünderer, hier? Dachten sie hier einfach Sklaven fangen zu können? Egal. Sie wurden den Kampf mit ihnen aufnehmen, kaum ein anderer Xenos verkörperte mehr das direkte Gegenmodell zu den Salamandern.

      Thorax rückte neben ihm vor, legte auf einen der schnell vorrückenden Eldar an, verfehlte jedoch. Ghazard wollte gerade selbst feuern, als der Xenos jedoch auch schon in hellem Plasmafeuer verging. Auch der zweite, der kurz zuvor einen weiteren Ausrüstungsbehälter gegriffen hatte, lag bereits reglos am Boden als sie um die Ecke des Gebäudes kamen, durch Ryl´Ark von schräg oben durch ein Fenster niedergestreckt. Die restlichen Eldar zogen sich darauf hin auch schon zurück - das reichte ihne wohl fürs erste. Ghazard überlegte kurz die Verfolgung zu befehlen - doch nein, das wäre unverantwortlich in der jetzigen Situation. Er ärgerte sich fast ein wenig als sie feststellten das die Ausrüstung in den beiden erbeuteten Behältern beim Abwurf zerstört worden war, dafür fanden sie jedoch einige Promethiumbehälter in der Umgebung des Chemie Komplexes. Vielleicht könnte es Lamertus für das Shuttle verwenden.

      Ergebnis Spiel 2:

      Sieg für die Salamander, 3 Promethiumbehälter erbeutet, keine weiteren durch die Beutemarker. Sevar erhält +1M. Lorbeerkranz für den Sergeant (2.).

      Anmerkung: Ich habe die Rekrutierungsphase nach Spiel 1 ausgelassen um gegen Tom ein zweites mal mit der Startaufstellung zu spielen, dafür würde ich halt nach Spiel 2 zweimal rekrutieren. Die Fertigkeit für den Sergeant habe ich auch erst danach ausgewürfelt, heraus gekommen ist das ich eine aus der Fernkampftabelle aussuchen darf.

      Neu rekrutiert wird:

      1. Scout mit Sniper Rifle, Toxin Munition, Boltpistole und Photo-Visor (200, -1 Promethiumbehälter).
      2. Plasmawerfer für Cassios, Flammenwerfer für Sevar, Energieschwert für Ghazard, Tarnmäntel für Ryl´Ark und Thorax, Ziellaser für den neuen Scout. (200, -1 Promethiumbehälter)

      Damit noch 5 Promethium verbleibend.

      Nachtrag: Mit 5 Behältern bekomme ich ja jetzt schon die erste Fähigkeit beim Kampagnenbonus - wenn ich da Plünderer nehme, gilt das schon für die zweite Nachspielphase? Und ja, ich hab gestern wirklich gut gewürfelt ;).

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